🧮 Handwerker-Rechner 🛠️🔥🌡️💧🚿📈💳📉🇬🇧

Für Wohnung & Haus

Was kostet ein tropfender Wasserhahn oder eine rinnende WC-Spülung?

Ein tropfender Wasserhahn nervt — aber kostet der wirklich etwas? Ja, und mehr als die meisten denken. Schon zehn Tropfen pro Minute summieren sich übers Jahr auf 1.500 bis 2.000 Liter. Läuft ein feines Rinnsal, sind es schnell mehrere tausend Liter. Der wahre Wasserfresser ist aber die rinnende WC-Spülung: Hier läuft ständig Wasser nach, je nach Stärke 15.000 bis 60.000 Liter im Jahr — ein kleiner Swimmingpool, der ungenutzt in den Kanal fließt.

In Geld übersetzt: Mit Wasser- und Abwassergebühren zusammen kostet der Kubikmeter in Österreich und Deutschland als Richtwert 3,50 bis 5,50 Euro. Eine mittlere rinnende Spülung verursacht damit gut 100 Euro Mehrkosten pro Jahr, ein stark tropfender Hahn immerhin 20 bis 40 Euro — beim Warmwasserhahn zahlst du die Energie gleich mit.

Die gute Nachricht: Die Ursachen sind fast immer Kleinigkeiten. Beim Wasserhahn eine verschlissene Dichtung oder Kartusche, beim WC das Füll- oder Ablaufventil im Spülkasten — Standardteile, die ein Installateur schnell tauscht. Die Reparatur amortisiert sich oft schon im ersten Jahr, beim rinnenden WC meist nach wenigen Monaten.

Mit dem Rechner oben findest du heraus, was dein konkreter Fall kostet: Defekt wählen, Stärke einschätzen, Wassertarif eintragen — fertig. Tipp zum Prüfen der WC-Spülung: etwas Lebensmittelfarbe in den Spülkasten geben. Färbt sich das Wasser in der Schüssel ohne Spülen, rinnt das Ventil.

Häufige Fragen

Wie viel Wasser verliert ein tropfender Wasserhahn pro Jahr?

Faustregel: 10 Tropfen pro Minute ergeben rund 1.500 bis 2.000 Liter im Jahr. Ein dünnes Rinnsal liegt um ein Vielfaches darüber.

Wie merke ich, dass meine WC-Spülung rinnt?

Sichtbares Wasserziehen an der Schüsselrückwand, Rauschen im Spülkasten — oder der Farbtest: Lebensmittelfarbe in den Kasten geben und ohne zu spülen abwarten, ob sich das Wasser in der Schüssel färbt.

Was kostet die Reparatur im Vergleich zum Wasserverlust?

Dichtung oder Füllventil sind günstige Standardteile plus Arbeitszeit. Bei über 100 Euro Wasserverlust pro Jahr rechnet sich der Installateur-Besuch meist innerhalb weniger Monate.

Zahlt das nicht ohnehin der Vermieter?

Kleinreparaturen können je nach Vertrag beim Mieter liegen; den laufenden Wasserverbrauch zahlst du über die Abrechnung aber praktisch immer selbst — Abwarten kostet also dich.