Die Gastherme läuft — warum also warten lassen? Weil eine ungewartete Therme schleichend teurer wird: Verschmutzte Brenner und Wärmetauscher kosten Wirkungsgrad, und ein paar Prozent Mehrverbrauch machen bei heutigen Gaspreisen schnell mehr aus als die Wartung selbst. Dazu kommt die Sicherheit: Bei der Wartung werden Abgaswerte und CO-Belastung gemessen — das schützt im Ernstfall Leben.
Als Richtwert kostet eine Thermenwartung in Österreich je nach Gerät, Region und Anfahrt etwa 120 bis 200 Euro, in Deutschland meist 100 bis 180 Euro. Brennwertgeräte liegen wegen des höheren Aufwands eher am oberen Rand. Viele Betriebe bieten Wartungsverträge an, die neben dem Fixtermin auch vergünstigte Reparaturen enthalten.
Der Rechner stellt die Wartungskosten deinem Einsparpotenzial gegenüber: Jahres-Gaskosten eintragen, Effizienzverlust ohne Wartung wählen (typisch 3 bis 8 Prozent) — oft zeigt sich, dass sich die Wartung über den geringeren Verbrauch praktisch selbst finanziert. Noch bevor man längere Lebensdauer, weniger Ausfälle im Winter und den Erhalt der Herstellergarantie einrechnet.
In Österreich ist die regelmäßige Wartung zudem in vielen Mietverträgen verpflichtend vorgesehen, und Vermieter verlangen beim Auszug häufig einen Wartungsnachweis. In Deutschland empfehlen Hersteller und Schornsteinfeger die jährliche Inspektion. Kurz: Die Frage ist selten ob, sondern wann — und ein fixer Termin im Sommer ist meist günstiger und entspannter als der Notruf im Jänner.